Sterben kann so lustig sein

(c) Kiepenheuer & Witsch

Wie dramatisch ist der Tod? Überhaupt nicht, meint Thees Uhlmann, ganz im Gegenteil: Das Sterben kann durchaus humorvoll sein. In seinem Debütroman Sophia, der Tod und ich lässt er den Tod wahrhaftig werden und stellt den Leser vor die Frage: Was wäre, wenn man nur noch kurze Zeit zu leben hätte? Was würde man mit seinen letzten Minuten anfangen? Die Vorstellung vom Tod begleitet Menschen ein Leben lang. Wird man sich ihm trotzdem erst bewusst, wenn man ihn vor sich sieht?

Es klingelt an der Tür des Ich-Erzählers. Und vor der Tür steht der Tod, der den Todgeweihten mit sich nehmen möchte, auch wenn dieser es zunächst für einen schlechten Scherz hält. Weiterlesen

Ein Buch als vollendetes Kunstwerk

Die Woche nach der Frankfurter Buchmesse nutze ich bevorzugt, um mein Bücherregal mit Büchern aufzufüllen, die mir auf der #fbm besonders gefallen haben, und nach Möglichkeit auch, um meine Bücherwunschliste abzuarbeiten. Bei zwei Büchern hat die Kombination gut funktioniert, Siegfried Lenz‘ Das Wettangeln sowie Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich. Zudem griff ich bei einem neuen Buch über meine Heimatstadt zu, Troisdorf – Ein Band Buntes. Und um ein Buch kam ich nicht umhin, obwohl ich den Kauf zuvor gedanklich ausgeschlossen hatte, doch wenn man es einmal in Händen gehalten hat, ist nichts mehr ausgeschlossen: S. – Das Schiff des Theseus von J. J. Abrams und Doug Dorst. Weiterlesen