Für die Freiheit des Wortes

freiheit-petition-boersenverein-buecherherbst-buecherblog-tuerkei-meinungsfreiheitIn der Türkei geht die Regierung immer restriktiver gegen regierungskritische Journalisten, Medien und Autoren vor. „Die Freiheit des Wortes ist in der Türkei akut bedroht“, konstatiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Deshalb hat dieser gemeinsam mit dem PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen eine Petition #FreeWordsTurkey an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gestartet, mit der mehr Meinungs- und Pressefreiheit gefordert wird. „In der Türkei wird die Meinungsfreiheit mit Füßen getreten. Die Freiheit des Wortes ist ein Menschenrecht und nicht verhandelbar. Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sind die Grundlage einer freien und demokratischen Gesellschaft. Wir fordern die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, klar Position zur Lage in der Türkei zu beziehen, die Meinungsfreiheit in ihren Entscheidungen, Handlungen und Äußerungen kompromisslos und aktiv einzufordern und sie nicht zum Verhandlungsgegenstand zu machen“, heißt es in der Petition weiter.

Wer den Börsenverein beziehungsweise die Petition Frau Merkel, Herr Juncker: Fordern Sie Meinungsfreiheit in der Türkei! unterstützen möchte, kann hier unterschreiben: change.org.

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

Jenny Erpenbeck (l.) auf der Frankfurter Buchmesse 2015.

„Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck ist am Sonnabend mit dem Thomas-Mann-Preis 2016 ausgezeichnet worden“ (Focus Online)

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Auszeichnung für Brückengrün

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(c) Christoph Boekheler, Frankfurt am Main

Über Schönheit lässt sich bekanntlich streiten. Deshalb setzt man gerne eine fachkundige Jury zusammen, die darüber entscheidet, was aktuell als schön empfunden werden sollte. Nun hat die Stiftung Buchkunst den Architekturführer Köln als das schönste deutsche Buch des Jahres mit dem Preis der Stiftung Buchkunst prämiert. Wer zunächst das äußere des Buches betrachtet, wird wohl kaum auf die Idee kommen, dieses für die Schlichtheit, die es darstellt, auszuzeichnen. Doch selbst die äußere Gestaltung, vielmehr die Farbgebung, wurde ausdrücklich lobend erwähnt: Das Brückengrün erinnere an die Farbe der Kölner Brücken – darauf muss man auch erst einmal kommen. Inhaltlich handelt der Band – wie der Name schon verrät – von 103 architektonischen Projekten seit 1932. „So ist das ganze Buch ein dialektisches Spiel zwischen Schein und Sein, klein und groß, karg und reich“, begründet die Jury ihre Entscheidung (Der Preis der Stiftung Buchkunst steht fest!).

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

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