Viel literarisches Programm im Bücherherbst

litCologne Spezial Programm buecherherbst buecherblogSalman Rushdie, Donna Leon, Sven Regener und viele namhafte Autoren mehr – das gerade vorgestellte Programm der lit.Cologne Spezial kann sich sehen. Passend zum beginnenden Bücherherbst findet vom 3. bis 15. Oktober die siebte Auflage in der selbsternannten „Literatur-Hauptstadt“ Köln statt. Das vollständige Programm findet sich hier: lit.Cologne Spezial 2017.

litruhr Literaturfestival Ruhrgebiet buecherherbst buecherblogEbenfalls Anfang Oktober gibt’s im Ruhrgebiet eine literarische Premiere: Die erste lit.RUHR präsentiert vom 4. bis 8. Oktober in 82 Veranstaltungen deutsche und internationale Größen wie Nick Hornby, Zadie Smith, Martin Suter und Heinz Strunk. Zeitgleich wird mit der lit.kid.RUHR auch ein Programm mit spannenden Texten, Neuerscheinungen und zeitlosen Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur geboten.

Weitere Themen der vergangenen Tage in der Rückblende:

„Sellner, Kubitschek und Pirinçci auf der [Frankfurter] Buchmesse: Der umstrittene Antaios-Verlag ist bei der Buchmesse vertreten und bietet der europäischen Rechten eine Bühne. Es dürfte ein Schaulaufen der Rechten werden.“ (Frankfurter Rundschau)

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Global klicken, lokal kaufen: Ist bald Schluss für Buchhandel.de?

logoDie Händler in den deutschen Innenstädten versuchen alles, um den Kampf gegen den Onlinehandel nicht zu verlieren und das Aussterben der „kleinen“ Geschäfte zu verhindern. Das veränderte Einkaufsverhalten der Menschen, die sich oftmals vor Ort beraten lassen oder die Ware genauer anschauen, um letztlich doch online zu kaufen, bedroht die Existenz der Fachhandlungen. Gerade der Buchhandel – vielleicht wenige große Ketten ausgenommen – ist massiv bedroht durch das Abwandern der Kunden in die Onlineshops. Schließlich müssen Buchkäufer das gewünschte Produkt nicht zwingend in den Händen halten (oder anprobieren). Eine Beratung ist ebenfalls nicht unbedingt vonnöten, immerhin handelt es sich nicht um komplizierte Technik, sondern ein Produkt, das wie kaum ein zweites aufgrund von individuellen Vorlieben gekauft wird. Deshalb versuchten die Buchhandlungen gegenzusteuern und richteten eigene Onlineshops ein – also online einkaufen und trotzdem den lokalen Händler unterstützen. Um eine noch bessere Vernetzung und Auffindbarkeit zu erreichen, nutzen hunderte Buchhandlungen die Plattform von Buchhandel.de, die Buy Local mit ihrem Prinzip Global klicken, lokal kaufen hervorragend an die veränderten Begebenheiten angepasst hat.

Jedoch mehren sich die Anzeichen, dass die Buchhandelsplattform nicht rentabel ist und vor einer ungewissen Zukunft steht. So berichtet das Börsenblatt von teils hitzigen Debatten auf der kürzlich stattgefundenen Hauptversammlung – und von Stimmen, die lieber „ein Ende mit Schrecken“ möchten, da viele „Mitglieder […] unter diesen Bedingungen offenbar keine Zukunft für das Gemeinschaftsportal“ sehen (Quelle: Buchtage Leipzig: Hauptversammlung debattiert über buchhandel.de). Sicherlich dürfen wirtschaftliche Aspekte nicht außer Acht gelassen werden – leider stehen sie zumeist ohnehin an vorderster Stelle bei der Betrachtung der Rentabilität -, doch wäre das Ende von Buchhandel.de zugleich ein verheerendes Zeichen, dass gegen Amazon (stellvertretend für die großen monopolistischen Onlineplattformen) kein Kraut gewachsen ist.

Und auch für alle Bücherkäufer hätte es unschöne Auswirkungen Weiterlesen