„Werke von Autorinnen noch stark unterrepräsentiert“

Liberaturpreis Nominierung Abstimmung weibliche Literatur Buecherherbst Buecherblog LitpromUnter all den zahlreichen monatlichen Neuerscheinungen gibt es immer wieder einige herausragende Bücher, die viel zu wenig Beachtung erfahren. Deshalb lohnt auch ein Blick über den Tellerrand hinaus.

Laksmi Pamunjak Liberaturpreis fbm16

Die im Vorjahr ausgezeichnete Laksmi Pamunjak.

So vergibt litprom alljährlich den LiBeraturpreis, der Titel von Autorinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder der arabischen Welt auszeichnet. „Zugrunde liegt die Tatsache, dass Übersetzungen aktueller Werke von Autorinnen aus den entsprechenden Ländern auf dem deutschen Buchmarkt immer noch stark unterrepräsentiert sind und weiblichen Stimmen nach wie vor eine deutlich geringere mediale Aufmerksamkeit zukommt“, stellt der Verein heraus. Im vergangenen Jahr gewann Laksmi Pamuntjak mit Alle Farben Rot die angesehene Auszeichnung.

Noch bis zum 31. Mai läuft die Abstimmungsrunde für diesen Publikumspreis, der ebenfalls im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen wird. Insgesamt sind zehn Autorinnen in diesem Jahr nominiert. Ein Blick auf die Nominierten zeichnet ein spannendes, abwechslungsreiches Themenbild von Autorinnen jenseits des Mainstreams – einfach mal reinschauen: LiBeraturpreis 2017.

Weitere Themen der vergangenen Tage in der Rückblende:

„Der Kölner Kulturrat vergibt in diesem Jahr wieder die Auszeichnung Kulturereignis des Jahres. Der Preisträger wurde in der Vergangenheit jeweils durch eine Bevölkerungsumfrage ermittelt […]. Da die lit.COLOGNE aber jedes Mal mit großem Abstand gewinnt, wurde das Festival zunächst nur alle 3 Jahre zugelassen – und nun ganz von der Nominierung ausgeschlossen.“ (lit.Cologne)

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Die schönsten deutschen Bücher

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Die Stiftung Buchkunst hat die schönsten Bücher ausgewählt. [Screenshot]

Natürlich, Bücher sind zum Lesen da. Doch macht es sowohl das Kaufvergnügen als auch das Einsortieren ins Bücherregal nochmals außergewöhnlicher, wenn es sich um ein besonders schönes Buch handelt. Die Schönsten der Schönen hat nun die Stiftung Buchkunst ausgewählt und in fünf Kategorien prämiert: die 25 schönsten deutschen Bücher 2015. Diese seien „vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten“, so die Jury. Aus dieser Vorauswahl wird nun eine weitere Jury ein Buch selektieren, das Anfang September den Preis der Stiftung Buchkunst verliehen bekommt. Lukas Lavater - Baum an BaumMein persönlicher Favorit des vergangenen Jahres wäre J. J. Abrams‘ Schiff des Theseus gewesen – vielleicht war es für eine solche Prämierung jedoch zu sehr auf Design und Aufmachung fixiert. Allerdings kann ich andererseits beispielsweise auch Lukas Lavaters Baum an Baum mit seiner schlichten, klaren Erscheinung viel abgewinnen.

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

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