Rückblende

Swetlana Alexijewitsch (c) Elke Wetzig [CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons]

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an Swetlana Alexijewitsch „für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“ (Nobel Prize). Die Weißrussin galt bereits im Vorfeld als Mitfavoritin, arbeitet sie doch seit Jahrzehnten die Sowjetzeit auf. Bereits vor zwei Jahren erhielt Alexijewitsch hierfür den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, da sie „ebenso selbstlos wie mutig ihre ganze schriftstellerische Kraft dazu verwandt, diejenigen lebendig und hörbar werden zu lassen, deren Stimmen stumm blieben, deren Hoffnungen keine Chance der Erfüllung fanden und die ihre Existenz als Verfügungsmasse der Mächtigen zu fristen hatten“ Weiterlesen

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Rückblende

Presseschau: Ein kurzer Abriss der letzten Tage.

Buchpreis Buchmesse Shortlist

(c) Petra Gass / Börsenverein

„Hunde- und Menschenleben: Deutscher Buchpreis: Die sechs Nominierten stellen sich in Frankfurt vor: Jenny Erpenbeck, Rolf Lappert, Monique Schwitter, Frank Witzel, Inger-Maria Mahlke und Ulrich Peltzer.“ (Frankfurter Rundschau)

„‚Ruhm wird unglaublich überschätzt‘: Der Journalist und Schriftsteller David Lagercrantz spricht in unserem Interview über seine Fortsetzung der Millennium-Trilogie, Umgang mit Kritik und die Liebe zu Lisbeth Salander.“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

„So schön ist es, gehasst zu werden: Die Unterhaltungsschriftstellerin Jennifer Weiner streitet öffentlich mit Kritikerliebling Jonathan Franzen. Schade, dass die deutschen Autoren sich das nicht trauen.“ Weiterlesen