Stets eine Reise wert

Zeitgenoessisches Forum Leipzig Ausstellung Comics Buecherhotel Buecherblog Buecherherbst Mosaik 5

Immer wieder gerne komme ich nach Leipzig – eine Stadt zwischen deutscher Geschichte und hipper Modernität. Hier gibt es viel zu entdecken, auch und insbesondere für Bücherfreunde. Einige Tipps hatte ich bereits bei meinem letzten Besuch gegeben (Auf Büchersuche in Leipzig). Dieses Mal spielte der Zufall mit: Da der avisierte Campingplatz an der Leipziger Seelandschaft ausgebucht war, führte der Weg direkt ins Stadtzentrum, ins „Book Hotel“, ein Hotel rund um das Thema Bücher. Hier bot sich an jeder Ecke eine Möglichkeit, zu lesen oder in offenen Bücherschränken zu stöbern.

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Eine absolute Empfehlung ist derzeit beim Leipzig-Besuch auch das Zeitgenössische Forum. Neben einer Dauerausstellung zur deutschen Geschichte wird aktuell eine Sonderausstellung zu den Comics der DDR-Zeitschrift Mosaik dargeboten. „Die Ausstellung umfasst rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle aus dem Archiv, das Hannes Hegen 2009 der Stiftung Haus der Geschichte übergab. Zahlreiche Mosaik-Geschichten laden außerdem zum Schmökern ein. So eröffnen sich dem Betrachter vielfältige Facetten des legendären Comics und darüber hinaus sowohl Einblicke in den Arbeitsalltag der Mosaik-Zeichner und -Texter als auch in die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen mit dem Verlag und den Funktionären der SED.“ (www.hdg.de)

Natürlich konnte ich nicht davon ablassen, in die eine oder andere Buchhandlung zu gehen – und habe einige Neuerwerbungen mitgenommen. Besonders wunderschön: die Erzählungen von Siegfried Lenz in zwei Bänden. Außerdem: Ta-Nehisi Coates‘ We were eight Years in Power, über die Obama-Jahre und den Hass, der danach die amerikanische Gesellschaft erschütterte. Ebenfalls politisch: eine Biografie über Helmut Schmidt. Von geflüchteten Menschen, die „das Paradies gesucht haben und in Deutschland gelandet sind“, erzählt Wladimir Kaminer in Ausgerechnet Deutschland. Eine faszinierende Reise durch das finnische 20. Jahrhundert unternimmt Arto Paasilinna in Heißes Blut, kalte Nerven.

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