Auszeichnung für Brückengrün

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(c) Christoph Boekheler, Frankfurt am Main

Über Schönheit lässt sich bekanntlich streiten. Deshalb setzt man gerne eine fachkundige Jury zusammen, die darüber entscheidet, was aktuell als schön empfunden werden sollte. Nun hat die Stiftung Buchkunst den Architekturführer Köln als das schönste deutsche Buch des Jahres mit dem Preis der Stiftung Buchkunst prämiert. Wer zunächst das äußere des Buches betrachtet, wird wohl kaum auf die Idee kommen, dieses für die Schlichtheit, die es darstellt, auszuzeichnen. Doch selbst die äußere Gestaltung, vielmehr die Farbgebung, wurde ausdrücklich lobend erwähnt: Das Brückengrün erinnere an die Farbe der Kölner Brücken – darauf muss man auch erst einmal kommen. Inhaltlich handelt der Band – wie der Name schon verrät – von 103 architektonischen Projekten seit 1932. „So ist das ganze Buch ein dialektisches Spiel zwischen Schein und Sein, klein und groß, karg und reich“, begründet die Jury ihre Entscheidung (Der Preis der Stiftung Buchkunst steht fest!).

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

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Karl Ove Knausgard (c) Boberger (Own work) [CC BY 3.0, via Wikimedia Commons]

Karl Ove Knausgård im Gespräch: »Die Literatur muss dahin, wo die Erzählung aufhört«“ (Süddeutsche Zeitung)

„Seitdem er über die organisierte Kriminalität geschrieben hat, wird der Italiener Roberto Saviano von der Mafia bedroht. Nun bekommt er den M100 Media Award 2016. Die Bundeskanzlerin hält bei der Preisverleihung in Potsdam die Hauptrede.“ (Mediathek Bundeskanzlerin)

„Schuld ist nicht die Digitalisierung: In Bibliotheken ging man früher ähnlich wie in die Kirche. Heute sind diese Orte der Besinnung verschwunden oder zu lärmenden Bücherhallen geworden. Ein Abschiedsbrief“ (ZEIT Online)

„Als letzte große Buchmarktinnovation vor dem E-Book prägte das Taschenbuch die Kulturgeschichte der Nachkriegszeit. Es wurde gering geschätzt als billige Massenkultur, demokratisierte jedoch den Zugang zu Literatur und Wissen.“ (Deutschlandradio Kultur)

„Du kannst dich auch selbst einwechseln: Der Schauspieler Matthias Brandt hat ein Buch über seine Bonner Kindheit geschrieben. Ein Gespräch über Lektüren im Kleiderschrank, Kanzlerväter auf dem Fahrrad und ein Urerlebnis mit Günter Netzer.“ (Frankfurter Allgemeine)

„Literatur handelt von Glück, Freiheit und Freundschaft – das hat das Literaturfest Niedersachsen bewiesen, das in den vergangenen Jahren unter anderem genau diese Themen zu seinem Motto machte.“ (NDR)

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