Bücher machen glücklich

Lesen Glück Buecherherbst Buecherblog

(c) birgitH/pixelio.de

Lesen entspannt. Lesen begeistert. Lesen verbindet Menschen. Doch macht es auch glücklicher? Dieser Frage ging Ceridwen Dovey in ihrer Kolumne Can Reading Make You Happier? beim New Yorker vor einiger Zeit nach. Sicherlich verbindet jeder Mensch eine andere Vorstellung damit, warum man gerne ein Buch in die Hand nimmt und in eine Geschichte eintaucht. All das, was das Lesen mit sich bringt – die Entspannung, das Vergnügen, Abschalten vom Alltag, neue Perspektiven kennenlernen – macht mich in der Summe glücklich. Es ist ein regelmäßiges Entgegenfiebern auf den Moment, allabendlich das Buch aufzublättern und einige Seiten zu lesen, seien es auch nur zehn oder zwanzig. Genauso glücklich macht aber auch der Kauf von Büchern, das Entdecken von neuen Geheimtipps oder großen Werken. Und natürlich auch das Besitzen – der hierdurch ermöglichte Blick in ein wunderschönes Bücherregal. Ich kann Doveys Frage für mich selbst also mit einem klaren Ja beantworten.

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

Richard Ford im August 2014

Richard Ford (c) Frankie Fouganthin [CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons]

„US-Autor Richard Ford erhält Prinzessin-von-Asturien-Preis: Der 72-Jährige sei ein herausragender Chronist der nordamerikanischen Gesellschaft“ (Der Standard)

„Der große Schriftsteller Richard Ford ist einer der hellsichtigsten Beobachter Amerikas. Hier spricht er über die Lage seines Landes und darüber, was passieren könnte, sollte der republikanische Kandidat doch Präsident werden: Ford hat die Fantasie, es könnte einen unblutigen Putsch geben.“ (ZEIT Online)

„Die deutsch-schweizerische Dramatikerin Sibylle Berg wird 2016 mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis geehrt.“ (3sat)

„Die schreibenden Frauen von Basra: Im Erzählen liegt die Rettung vor der Alltagskatastrophe: In einer Schreibwerkstatt im Irak verwandeln 25 Frauen verschiedener Herkunft das Unterdrückte in Geschichten.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Hamburgs berühmter Büchersammler: Vor 150 Jahren wurde der jüdische Kunstwissenschaftler Aby Warburg in Hamburg geboren. Seine Kulturwissenschaftliche Bibliothek gilt als eine der bedeutendsten Buchsammlungen in Europa“ (NDR)

„Die Geburt der Literatur aus dem Geist des Widerstandes: Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller beginnt ihre Frankfurter Poetikvorlesungen mit Brühwürfeln, zu denen die Bücher von Angelika Klüssendorf, Herman Melville und Johann Peter Hebel gehören.“ (Frankfurter Rundschau)

„Eine Umgehungsstraße, ein Apartmenthochhaus oder die Flughafenhalle – Erlebnisorte, die sich in der globalisierten Welt immer mehr ähneln. Auch in literarischen Texten bilden global standardisierte Räume das Umfeld oder eine Gegenwelt, in der sich die Figuren bewegen.“ (Deutschlandradio Kultur)

Hermann Kant wird 90: Ein bisschen Wirklichkeit“ (Süddeutsche Zeitung)

„Das kritische Bewusstsein: Die Literatur ist politisch, ob sie es will oder nicht. Besser wäre, sie würde es wieder mehr wollen“ (Der Freitag)

„Philosophie und Politik: Der amerikanische Dichter Charles Simic über Verse für US-Präsidenten, die Bombardierungen von Belgrad – und die Kunst, sich beim Schreiben selbst zu überraschen. [Interview]“ (Tagesspiegel)

Diogenes-Verlag auf Frankfurter Buchmesse wieder dabei: Nach einjähriger Pause aus Kostengründen“ (Der Standard)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s