Die schönsten deutschen Bücher

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Die Stiftung Buchkunst hat die schönsten Bücher ausgewählt. [Screenshot]

Natürlich, Bücher sind zum Lesen da. Doch macht es sowohl das Kaufvergnügen als auch das Einsortieren ins Bücherregal nochmals außergewöhnlicher, wenn es sich um ein besonders schönes Buch handelt. Die Schönsten der Schönen hat nun die Stiftung Buchkunst ausgewählt und in fünf Kategorien prämiert: die 25 schönsten deutschen Bücher 2015. Diese seien „vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten“, so die Jury. Aus dieser Vorauswahl wird nun eine weitere Jury ein Buch selektieren, das Anfang September den Preis der Stiftung Buchkunst verliehen bekommt. Lukas Lavater - Baum an BaumMein persönlicher Favorit des vergangenen Jahres wäre J. J. Abrams‘ Schiff des Theseus gewesen – vielleicht war es für eine solche Prämierung jedoch zu sehr auf Design und Aufmachung fixiert. Allerdings kann ich andererseits beispielsweise auch Lukas Lavaters Baum an Baum mit seiner schlichten, klaren Erscheinung viel abgewinnen.

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

grimm

Die Brüder Grimm. (c) Elisabeth Jerichau-Baumann [Public domain, via Wikimedia Commons]

„Kassel erwirbt unbekannte Brüder Grimm-Briefe: Die bislang unerforschten Briefe sollen digitalisiert und veröffentlicht werden“ (Deutschlandradio Kultur)

„Kleben, walzen, schneiden, falzen: Zwei Buchbinder aus Frankfurt lieben ihr Handwerk. Aber immer weniger große Unternehmen nehmen ihre Dienste in Anspruch, die Innung hat sich aufgelöst. Der Jüngere der beiden hofft auf das Internet – der Ältere nicht.“ (Frankfurter Allgemeine)

„Lesen auf dem Land: Das Allgäu startet mit seinem ersten Literaturfestival und holt bekannte Autoren in die Region. Auch in Eichstätt kommen die Großen der Gegenwartsliteratur zum LiteraPur“ (SZ)

„Ruf und Bedeutung: Vergangene Woche wurden die Teilnehmer des 40. Bachmann-Preislesens bekanntgegeben. Schön globalisiert, diese Literatur – nur die Existenz des Wettbewerbs steht weiter auf der Kippe“ (Tagesspiegel)

„Indische Autorin Meena Kandasamy: »Ich will keine Armutspornografie«“ (Deutschlandradio Kultur)

„Für ihren Roman wurde sie heftig kritisiert. Jetzt hat die Schriftstellerin Judith Hermann neue Erzählungen geschrieben. Ein Gespräch über das Erwachsenwerden, aufgebrachte Kritiker und über ihre Entscheidung, sich rauszuhalten.“ (Frankfurter Allgemeine)

„Literatur als Gesprächsimpuls: Europäische Omnibus-Lesereise – so heißt eine Initiative von 100 europäischen Autoren, die in wechselnden Gruppen den Kontinent bereisen.“ (NDR)

„Von Brecht betroffen: Uwe Kolbe rechnet mit dem Autor und seinen Nachbetern ab, die ihn »im kleinen Handgepäck mit sich führen«.“ (Frankfurter Rundschau)

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