Netzwerkerin mit viel Herzblut

BücherFrauenIm Rahmen meiner Rückblende Anfang April (Mehr Aufmerksamkeit für weibliche Stimmen“) berichtete ich über die aktuell laufende Abstimmungsphase für den LiBeraturpreis des Vereins Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, der Werke von Autorinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder der arabischen Welt auszeichnet. Nun wurde Litprom-Geschäftsleiterin Anita Djafari als BücherFrau des Jahres 2016 ausgezeichnet („Neue BücherFrau des Jahres“), ein Preis der alljährlich vom Netzwerk BücherFrauen/Women in Publishing vergeben wird. Zur Begründung heißt es, dass Djafari eine „unermüdliche Netzwerkerin [sei], die ihre Projekte mit unbändiger Energie und viel Herzblut vorantreibt“ („Mit Herzblut für die Weltliteratur“).

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

„Das Schlimmste wäre es, sich jetzt zu verstecken: In der nächsten Woche beginnt die Europäische Schriftstellerkonferenz. Ein Vorgespräch mit Frank-Walter Steinmeier und zwei Schriftstellerinnen über Europas Pflichten, Fallstricke der Sprache und Syriens Hoffnung.“ (FAZ)

lbm16 Juli Zeh

Juli Zeh stellte auf der Leipziger Buchmesse „Unterleute“ vor.

„Im Netz mit Romanfiguren: Die Schriftstellerin Juli Zeh soll plagiiert haben. Doch eigentlich hat sie nur Scheinexistenzen gebastelt und den Spaß an der Albernheit genossen.“ (Frankfurter Rundschau)

„Literatur nach 1945 – Anfänge lesen: Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der Stunde Null in den Jahren nach 1945 vorgelegt.“ (Deutschlandradio Kultur)

„In der zweiten Staffel der Wissensreihe Große Romane der Weltliteratur streifen wir in 25 neuen Folgen durch die Geschichte des Romans von den Anfängen bis in die Gegenwart. In dieser Folge dreht sich alles um Rot und Schwarz von Stendhal.“ (NDR)

Wattpad auf Europäisch: Zu den größeren Innovationen der Buchverlagsbranche der vergangenen Jahre gehört Wattpad. Während sich die traditionellen Verlage sorgen, die Leser von morgen zu verlieren, zieht das kanadische Portal massenweise jüngere Nutzer an, die fast ausschließlich mit Smartphones lesen. Mit Sweek startet in Kürze ein europäisches Mobile-Publishing-Angebot, das anders sein will als Wattpad.“ (Buchreport)

„Politische Theorie im Angesicht der Realität – Besinnungslos glücklich: Das Schweigen der politischen Theorie im Angesicht der weltweiten Konfliktlage und ihr Rückbezug auf John Rawls beschäftigt die Autoren der Zeitschrift Mittelweg 36.“ (Tagesspiegel)

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