Ein eigenbrötlerischer Charakter

Volker Kutscher - Akte VaterlandHistorischer Roman und Krimi – zwei hervorragende Genres. Diese hat Volker Kutscher zusammengeführt und lässt den etwas eigenbrötlerischen Kriminalkommissar Gereon Rath im historischen Berlin vor und während der Nazizeit ermitteln. Heute beginne ich mit dem vierten Teil: Die Akte Vaterland. Bereits die zuvor vorgelegten drei Bände der Reihe haben mich durch die Verbindung von spannender Dramaturgie sowie authentischer zeitgeschichtlicher Darstellung überzeugt.

Wer Kutschers Romane und insbesondere Hauptcharakter Gereon Rath noch nicht kennt, findet unter www.gereonrath.de viele interessante Infos zu den Figuren sowie der damaligen Zeit, aber auch zu Autor und weiteren Recherchemöglichkeiten.

9783462044669

(c) Kiepenheuer & Witsch

Zum Buch (aus der Verlagsvorschau): „Juli 1932, die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von Haus Vaterland, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz, und alles deutet darauf hin, dass er dort ertrunken ist.

Kommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon genug Ärger. Seine Ermittlungen gegen einen mysteriösen Auftragsmörder, der die Stadt in Atem hält, treten seit Wochen auf der Stelle, seine große Liebe Charlotte „Charly“ Ritter kehrt von einem Studienjahr in Paris zurück und fängt als Kommissaranwärterin am Alex an – ausgerechnet in der Mordkommission, was die Dinge nicht einfacher macht. Der Tote vom Potsdamer Platz scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur weit nach Osten führt.

Volker Kutscher entwirft erneut eine packende und komplexe Geschichte vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse. Während Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten immer mehr Todesopfer fordern, putscht Reichskanzler von Papen die demokratische Regierung Preußens aus dem Amt und mit ihr die Spitze der Berliner Polizei. Damit verschärft sich die Lage auch für Gereon Rath, der sich bisher der Protektion durch Polizeivizepräsident Bernhard Weiß sicher sein konnte.“

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Ein Kommentar zu “Ein eigenbrötlerischer Charakter

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