„Stimmung der Angst und des Schreckens“

Die vergangene Woche stand im Zeichen des Terrors in Paris, Mali und Beirut. Deshalb beginne ich meine heutige Rückblende mit zwei Interviews mit Schriftstellernpeace-for-paris_artikelbox, die sich in letzter Zeit in ihren Werken mit islamistischem Terrorismus befasst haben: Karim Miské beschrieb in seinem Krimi Entfliehen kannst du nie (original: Arab Jazz) bereits die Fiktion einer Pariser Dschihadisten-Gruppe, die in den Krieg zieht. Mit der Süddeutschen Zeitung spricht er über das Buch und die Ziele der Terroristen: „Der Feind sind wir alle“. Keine wesentlich optimistischere Zukunft zeichnet der algerische Schriftsteller Boualem Sansal im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen, er ist sich sicher: Die Anschläge werden nicht aufhören. In seinem Roman 2084 hat Sansal die Dystopie einer islamischen Diktatur durchgespielt.

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

Verleihung Heinrich-Böll-Preis an Herta Müller

Herta Müller (l.) mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker bei der Preisverleihung. [(c) Raimond Spekking / via Wikimedia Commons]

„Herta Müller bekommt den Heinrich-Böll-Preis: Chronistin der Abgründe des 20. Jahrhunderts“ (WDR)

„Eine Überraschung: Der Pulitzerpreisträger Adam Johnson gewinnt den National Book Award. In der Kategorie Sachbuch wird Ta-Nehisi Coates geehrt“ (Spiegel Online) | Alle Preisträger bei nationalbook.org.

Salman Rushdie [(c) David Shankbone derivative work: Parzi; CC BY 3.0, via Wikimedia Commons]

Salman Rushdies neues Buch: Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte. Mit ein wenig Mathematik landet man beim Zählen der Nächte bei einer magischen Zahl: 1001.“ (ZDF Aspekte)

„Biographische Bilanz eines Gentleman: ‚Kölner Quartett‘ bespricht Alfred Neven DuMonts Memoiren“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

„Gefeiert und vergessen: Dichter Emanuel Geibel“ (NDR)

„Essener Forscher hebt Literatur-Schätze aus dem Revier: Rolf Parr von der Uni Duisburg-Essen erforscht die Literatur des Ruhrgebiets seit den 60er-Jahren.“ (WAZ)

„Henning Ahrens erhält den mit 20.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2016 für seinen Roman Glantz und Gloria.“ (Focus)

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