Zwei Lausbuben feiern Geburtstag

Viele ihrer Reime sind bis heute zu gängigen Redensarten geworden, ihre Streichen sind die wohl bekanntesten der Literaturgeschichte: Vor 150 Jahren erschienen Wilhelm Buschs Lausbubenbildergeschichten von Max und Moritz. „Fast wären sie in Vergessenheit geraten (…). Zu grausam, zu wenig vergnüglich, miserable Verkaufsaussichten – so lautete das Urteil des damaligen Busch-Verlegers Heinrich Richter. Tatsächlich gehen die beiden bösen Buben mit ihren Opfern wenig zimperlich um. Erhängte Hühner, ein ertrinkender Schneider und ein in die Luft gesprengter Lehrer sind nichts für empfindsame Gemüter. Und doch faszinieren die Max-und-Moritz-Übeltaten auch 150 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen noch heute kleine und große Betrachter.“ (Heute.de)

Weitere Themen der vergangenen Woche in der Rückblende:

„Wichtigste deutsche Literaturauszeichnung: Rainald Goetz mit Georg-Büchner-Preis geehrt“ (Tagesspiegel)

„Erste TransLit-Professur: Die neu ins Leben gerufene TransLit-Professur am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I startet dieses Wintersemester an der Universität zu Köln. (…) Ihr Fokus liegt auf der Reflexion der vielfältigen Möglichkeiten medialer Adaptionen von literarischen Texten und auf interdisziplinärem Dialog.“ (Uni Köln)

„Warum 2084 nicht auf der Shortlist ist: Der Prix Goncourt – in Frankreich ist er die literarische Auszeichnung mit dem höchsten Prestige, deren Shortlist am Montag bekannt gegeben wurde. Ein Name scheint zu fehlen: Boualem Sansal mit seinem Roman 2084. Entweder ist er schon zu erfolgreich oder zu islamkritisch.“ (Deutschlandradio Kultur)

„Mehr Geld für Buchgeschenke zu Weihnachten: Pralle Pakete unterm Weihnachtsbaum“ (Buchreport)

(c) Megafutzi [CC BY 3.0, via Wikimedia Commons]

„Judith Holofernes – ‚Tiere haben es schon besser raus‘. Mit Wir sind Helden wurde die Berliner Judith Holofernes bekannt. Nun hat sie ein Lyrikbuch geschrieben. Ein Treffen in Kreuzberg.“ (Berliner Morgenpost)

„Deutschstunde: Schriftsteller sind es gewohnt, sich einem Publikum auszusetzen. Auch Kritik hören sie oft. Aber was, wenn es unfreiwillige Leser sind? Wir haben drei Autoren in Schulklassen geschickt, die gerade ihr Buch durchnehmen.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Verlage entdecken neue Zielgruppen: Youtuber machen Videos – das allein stimmt schon lange nicht mehr. Youtuber machen auch Werbung für Firmen und einige schreiben Bücher. Klingt altmodisch, aber die Verkaufszahlen sprechen für sich. Heute erscheint nun auch das erste Buch des erfolgreichsten Youtubers der Welt, PewDiePie. Der bescheidene Titel: Dieses Buch liebt dich.“ (Deutschlandfunk)

„Klosterschloss Bentlage: Eine Landschaft wie im Film. Rheine Das Klosterschloss Bentlage hat für Besucher kulturell so einiges zu bieten, sei es für Literaturfreunde, Kunstliebhaber oder Freunde der Historie. Doch auch darüber hinaus hat das Klosterschloss eine Menge zu bieten, sodass sich auch für absolute Kulturmuffel der Besuch lohnt.“ (RuhrNachrichten)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s