„Leben hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit“

(c) David Shankbone [CC BY 3.0, via Wikimedia Commons]

(c) David Shankbone [CC BY 3.0, via Wikimedia Commons]

Ein trauriger Tag für die Literaturwelt: Henning Mankell ist tot.

Mit seinen Werken erreichte der schwedische Erfolgsautor eine Auflage von mehr als 40 Millionen Exemplaren. Berühmt gemacht hat ihn sein knurriger, teils verbitterter Kommissar Kurt Wallander, ein ewig Zweifelnder, der sich von Anbeginn fragt, wie lange er den Job wohl noch durchhält. „Leben hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit“, heißt es schon im ersten Band der Wallander-Reihe (Mörder ohne Gesicht).

Einen Blick auf die wichtigsten Werke Mankells hat die Süddeutsche Zeitung geworfen: „Zum Tod des schwedischen Autors – Henning Mankell wird mit Kommissar Wallander in Erinnerung bleiben. Und auch der Tatort verdankt dem Schweden spannende Episoden.“

Auch möchte ich noch auf zwei interessante Interviews der letzten Jahre mit Henning Mankell verweisen: Mit dem Spiegel sprach er nach dem fürchterlichen Attentat von Anders Breivik über das Wesen des Menschen (Niemand kommt böse zur Welt) und mit der ZEIT über seine Krebserkrankung, sein Afrika-Engagement und seinen Werdegang zum Schriftsteller (Wenn Sie Flügel haben, fliegen Sie).

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s